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Digitalisierung & Change – wie und warum Achtsamkeitstraining dabei helfen kann

Added on by Sven Mahr | Zen Coaching.
Photo: Lizzie Coombs

Photo: Lizzie Coombs

Achtsamkeit – ein Wort, das mittlerweile in aller Munde ist. Es bezeichnet eine Fähigkeit, die wir aktuell im Berufsleben und auch im privaten Alltag offenbar mehr denn je benötigen. Wir befinden uns mitten in einem gesellschaftlichen Wandel, einer rasend schnellen Digitalisierung unseres Lebens und Arbeitsalltags. Alles um uns herum verändert sich – das ist nicht neu. Aber die Geschwindigkeit mit der es heute passiert, die scheint höher zu sein als je zuvor.

Wir versuchen permanent uns neu darauf einzustellen und das ist bisweilen ziemlich anstrengend.

Die Digitalisierung eröffnet neue Märkte und hochinteressante, bislang unvorstellbare geschäftliche Entfaltungsmöglichkeiten. Das ist aufregend, spannend und neu aber auch unsicher, riskant und fordernd. Es ist deshalb nicht überraschend, wenn wir dabei auch hin- und wieder die innere Sortierung verlieren, uns aus unserer Mitte geworfen fühlen, und nicht mehr wissen, wer wir sind, wo wir hinwollen und wo wir herkommen.

Es ist daher völlig verständlich, dass in unserer Gesellschaft die Suche nach Ruhe, Fokus, Einfachheit, Entschleunigung und Gelassenheit zunimmt.

Und es lohnt sich diese Werte wieder zu betonen und tiefer zu reflektieren, denn ohne Gelassenheit und Ruhe geht uns viel Schönheit in unserem Alltag verloren, weil wir es überhaupt nicht mehr wahrnehmen bzw. wertschätzen können. Um das zu ändern, ist es wichtig, den Mut zu haben, langsam zu gehen, sich Zeit zu nehmen, in die Tiefe zu gehen, präsent zu sein – besonders dann, während alle anderen rennen und hasten; gerade in Führungspositionen ist dies von zentraler Bedeutung.

Achtsamkeit zu entwicklen und bewusst zu trainieren, ist dabei wichtig, weil es hilft, bei sich selbst und im Augenblick zu bleiben. Der Mensch muss wieder lernen aus der mentalen Horizontalen (der endlose narrative Gedankenstrom, genährt vom Konzept Zeit und daraus resultierender Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft) rauszukommen und in die Vertikale zu kommen (Hier und Jetzt). Atmen, sich spüren, hineinfühlen, nicht alles durchdenken müssen. Loslassen, einlassen, offen lassen. Wir wissen nicht, wie es weitergeht. Das wussten wir nie. Je eher wir das individuell als auch gesellschaftlich akzeptierten, desto schneller werden wir entdecken, das da nichts ist, was wir fürchten müssen. Die Angst existiert nur im endlosen Narrativen über “Gewinn” und “Verlust”.

Erfolg, kann daher heute auch bedeuten, diese wilden Wasser unserer Zeit sicher und ohne Schiffbruch am eigenen Leib zu navigieren.

Dafür benötigen wir eine gesunde Selbstwahrnehmung, denn wenn ich mich selbst besser und bewusster wahrnehmen kann, dann erkenne ich auch klarer und schneller, wenn ich dabei bin, mich vom eigenen bzw. fremden Narrativ fremdsteuern zu lassen.

Alles (oder Nichts) zu seiner Zeit – eine Zen Geschichte

Added on by Sven Mahr | Zen Coaching.

Den Winter 2015/2016 verbrachte ich in Südkorea in einem traditionellen 90-Tage-Intensiv-Meditations-Retreat in einem kleinen Zen-Tempel (Beop Hwa Do Ryang), der von dem Zen Mönch Dok Hyon Sunim geleitet wird. Ein ruhiger, sanftmütiger, scharfäugiger, bescheidener Mann, der von der Zen-Gemeinschaft in Korea sehr respektiert wird. Er öffnete seinen Tempel für einige Westler, die für die Zeit des traditionellen Winter Retreats eine kleine Gemeinschaft bildeten, um im Winter intensive Zen-Übungen zu machen. Üben, arbeiten, zusammenleben. Monastics und Nicht-Monastics zusammen. Für mich war es eine wunderbare Zeit und tolles Retreat, u.a. weil der Mönch als erfahrener Praktizierender sehr darauf bedacht war, die Energie des Retreats auszugleichen: nicht zu eng, nicht zu locker. Während einer privaten Zeit mit ihm sprachen wir über Kunst, und ich zeigte ihm einige meiner alten Arbeiten auf meinem Smartphone. Ich erzählte ihm, dass ich vor Jahren mit dem Zeichnen und Malen aufhörte, als ich anfing, tiefer in die Zen-Praxis zu gehen und mich sehr für den Aufbau eines Zen-Zentrum zu engagieren und viel mit meinem Lehrer zu reisen.
Ein paar Tage später kam sein Assistent in mein Zimmer. Sie hatte Papier, Tinte und Pinsel für mich, mit Grüßen von dem freundlichen Mönch. Ha! Er schlug vor, ich sollte vielleicht wieder anfangen. Ein paar Tage später hatte ich die Gelegenheit, mich für eine Woche noch tiefer in eine kleine Einsiedelei zurückzuziehen (während des Gruppenretreats) und ich nahm den Tuschepinsel wieder auf. Ein paar gute Stücke kamen aus dieser Ruhe. Ich schenkte ihm eine der Zeichungen und wir waren beide glücklich.
Dann, ein paar Tage bevor dieser Winterretreat zu Ende ging, kam sein Assistent wieder in mein Zimmer. Dieses Mal hatte sie einen riesigen Pinsel und riesige Papierrollen für mich und sagte, der Mönch schlug vor, dass ich größer arbeite. Leider war dies schon am Ende des Retreats, wir waren alle mit dem Aufräumen beschäftigt und hatten zu tun. Also habe ich es wirklich nicht geschafft, etwas aufs Papier zu bringen.
Am letzten Tag des Retreats lud Dok Hyon Sunim einen Freund und mich zum Tee in seiner Einsiedelei ein. Ich nahm alles mit, die noch leeren Papierrollen und den großen unbefleckten Pinsel. Ich dankte ihm für seine Unterstützung, gab ihm all die unbenutzten Sachen zurück und sagte schmunzelnd: "Ich muss vielleicht wiederkommen... es ist leer." Er lachte und sagte: "Leer ist auch ok."

Interview mit Alexander Nast

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Alexander Nast hat mich besucht und wir haben ein bisschen über Zen und Achtsamkeit philosophiert – im Facebook Livestream.

Dabei haben wir uns auch zwei interessanten Fragen gewidmet:

Frage 1: Wie kann ich besser einschlafen? 
Frage 2: Wie komme ich über Menschen hinweg die mich (emotional) verletzt haben?

Viele Freude und Inspiration und Danke an Alex!

90 Tage in die Große Stille

Added on by Sven Mahr | Zen Coaching.

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu. Die Blätter haben sich längst verfärbt und fallen mehr und mehr zu Boden. Die Nächte werden länger, die Tage kürzer und grauer. Es wird kälter. Es ist November. In Kürze steige ich wieder in ein Flugzeug nach Südkorea, wo mich 90 Tage intensive Zen-Meditationsklausur in einer kleinen internationalen Gruppe in einem abgeschiedenen Bergtempel erwarten. 

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90 Tage… endlose Stunden der Meditation
90 Tage… kein Telefon, kein Computer
90 Tage... in Stille
90 Tage… ein Tag wie jeder andere
90 Tage… komplett ein- und ausatmen
90 Tage… Müdigkeit und schmerzende Knie
90 Tage... Wachheit und Leichtigkeit
90 Tage… alles kommen und gehen lassen
90 Tage... loslassen
90 Tage… von Moment zu Moment
90 Tage… „Was… bin … ich?“
90 Tage… ???

 

 

 

 

„Wer ist da?“ fragt Gott.
„Ich bin’s.
„Geh weg.“ sagt Gott.
Später …
„Wer ist da?“ fragt Gott.
„Das bist Du.“
„Herein.“ sagt Gott.

aus dem Englischen, Charlotte Joko Beck "Everday Zen"

 

Danke an Alle, die mich unterstützen und diese intensive Praxis möglich machen.

Smartphones - und wie sie uns verrückt machen können

Added on by Sven Mahr | Zen Coaching.

In meinen Coaching Sessions spreche ich oft darüber, wie verrückt es eigentlich ist, dass wir Menschen, die vermeintlich normalsten Sachen aus dem Einmaleins des Menschseins, in den heutigen Zeiten wieder neu lernen müssen. So "einfache" Sachen, wie still sitzen und gar nichts tun. Nichts. Sehr schwierige Sache für viele von uns heutzutage, denn wir sind "zu busy" - sind wir das wirklich, oder machen wir uns "zu busy" und - warum eigentlich? 

Meine Großmutter, die jetzt auf die 90 zugeht, konnte das noch als erwachsener Mensch: sie konnte sich auf eine Bank vor ihrem Haus setzen und einfach - sein. Einatmen ... ausatmen und dabei einfach nur still sitzen ... den eigenen Körper und die unmittelbare Umgebung wahrnehmen. Sie konnte das ganz einfach so. Und ihr Leben war alles andere als einfach. Trotzdem brauchte Sie dazu keinen Yoga-, Atem- oder Mindfulness Lehrer. Das war damals noch im Skill-Set von "Normal Sein". 

Hatte meine Großmutter also spezielle Fähigkeiten? Nun ja, sie hatte den 2. Weltkrieg als Kind miterlebt und war in Dresden als im Februar 1945 die Bomben fielen. Das prägt ohne Zweifel. Später war sie Mutter von 8 Kindern in einer schwierigen Ehe und eine einfache, hart arbeitende Person. Sie war mit Sicherheit sehr busy - wie hat meine Großmutter es dann geschafft, entspannt zu bleiben? 

Sie hatte einen großen Vorteil: es gab keine Smartphones, keine Tablets. Es gab Radio und Fernsehen. Die technologischen Ablenkungen waren noch nicht so groß (besonders in der ehemaligen DDR). Die Technik war weniger trickreich, kaum marketingorientiert und selten so abhängig machend wie heutige gadgets. Technologie hatte damals noch nicht den starken Einfluss auf unsere Gehirnstruktur und unser soziales Verhalten, wie es heute der Fall ist.

Egal, die Technologie ist jetzt da. Das Ruder reißen wir nicht mehr rum. Wir haben es gemacht und das ist auch in Ordnung so. Jetzt müssen wir wohl nur noch lernen, wie wir unsere Werkzeuge klug und bewusst einsetzen, anstatt uns komplett von unseren eigenen Kreationen vereinnahmen zu lassen - und uns dabei gegenseitig über den Haufen fahren oder rennen, weil wir nur noch in unser Smartphone glotzen und am Ende noch vergessen zu atmen. 


Ich liebe Louis C.K. Er ist ein brillanter Comedian, ein brutal ehrlicher, sensibler, und tiefsinniger Mensch. Bei einem Besuch in der Talkshow "CONAN" spricht Louis C.K. über sein Verhältnis zu Smartphones und was diese Technologie aus seiner Sicht mit uns macht bzw. was wir damit mit uns selbst machen. Das Ergebnis ist eine scharfsinnige und witzige Betrachtung über den urbanen, übertechnisierten Menschen des 21. Jahrhunderts, die etliche Klicks im Netz gesammelt hat.

Louis C.K. bringt es auf den Punkt: 

"Du musst Dir die Fähigkeit aneignen, einfach Du selbst zu sein und nichts speziell zu machen. Das ist es, was die Telefone uns wegnehmen, die Fähigkeit einfach nur dazusitzen. Das ist es, was es bedeutet, ein Mensch zu sein.  Denn am Grunde aller Dinge im Leben, da ist dieses Etwas, diese Leerheit - für immer leer. Das Wissen, das alles letztlich umsonst ist und das man im Grunde allein damit da steht. Das ist da.

"You need to build an ability to just be yourself and not be doing something. That's what the phones are taking away, is the ability to just sit there. That's being a person. Because underneath everything in your life there is that thing, that empty—forever empty. That knowledge that it's all for nothing and that you're alone. It's down there."  Louis C.K.

Spiritual practice is tricky

Added on by Sven Mahr | Zen Coaching.

Spiritual practice is tricky and there are countless traps on the path. Sometimes this trap might be our practice itself or our idea about it, that actually keeps us from waking up. It's so so easy to use practice, doesn't matter if it's Zen or Yoga or flying wingsuit or rock climbing or whatever practice you do, to just feel good, and by believing in feeling "good" we might bypass those areas, where we actually really should be listening and watching, even though it hurts like shit. I love, what the teacher Adyashanti said about this: 

"Enlightenment is a destructive process. It has nothing to do with becoming better or being happier. Enlightenment is the crumbling away of untruth. It's seeing through the facade of pretence. It's the complete eradication of everything we imagined to be true.”

Nobody likes painful feelings, nobody likes to be hurt or rejected and in the end we all have a hard time letting go of everything, especially of the stuff that we hold so dearly. It's scary sometimes! That's ok, as long as we are aware of it and deal with that painful feeling of loss, for example. But if we face something uncomfortable and we aren't able to deal with it, there is a chance, that we use the powers of our practice to go around this painful issue instead of fully facing and dealing with it. Than we can't see it for what it really is and deep down the issue simply remains. Than our practice is not much different from drug use, right?

Our Ego wants to protect itself and will do anything to keep the illusion alive. Anything. Than if we aren't fully aware of what is going on, we just go straight over the painful areas, and rather believe in some temporary wonderful feeling that might come as byproduct from our practice. That might work for a while, but eventually it will kick us into our "balls" and we fall on our ass. Ouch! Spiritual practice is so so tricky. 

One thing that might keep us from falling into those traps, is paying attention to stay fully VULNERABLE. Vulnerability is a true special power and if we can investigate that, it can help us to wake up and realize our fundamental completeness.

There is a great talk about vulnerability by Bréne Brown on TED talks. She studied the subject vulnerability from a science point of view and I find this can be an inspiration for our spiritual practice. We live in the times where science and spiritual practice (which is science itself!) can inspire each other like never before. 

Enjoy ... and please stay vulnerable.

http://www.ted.com Brene Brown studies human connection -- our ability to empathize, belong, love. In a poignant, funny talk at TEDxHouston, she shares a deep insight from her research, one that sent her on a personal quest to know herself as well as to understand humanity. A talk to share.

Sei jetzt hier!

Added on by Sven Mahr | Zen Coaching.

Nur drei Worte. Mehr müsste man eigentlich nicht sagen, wenn jemand fragt: "Was soll ich tun mit meinem Leben?" - "Sei jetzt hier!". 

Wer sich darin übt, diese drei Worte in die Tat umzusetzen, und von Moment zu Moment immer wieder neu, in aller Tiefe zu realisieren... wer sich dessen immer auf's Neue achtsam bewusst wird, und sich dem Moment öffnen kann, dem ist letztlich alles gegeben und der hat nichts zu verlieren. Keine Angst, keine Sorge, keine Furcht, kann den erreichen, der „Jetzt und Hier“ ist.

Jetzt und Hier ist alles schon an seinem Platz, und es gibt nichts, was man dazu geben oder wegnehmen müsste, um es perfekt zu machen. In einem wichtigen buddhistischen Lehrtext, der Herzsutra, heißt es „... keinen Anfang, kein Ende, keinen Weg, kein Erkennen und auch kein Erreichen, weil es nichts zu erreichen gibt.“ 

"Sei jetzt hier!" lautet der Titel der deutschen Übersetzung von Ram Dass spirituellem Besteller „Be Here Now“ aus den Siebzigern. Ich habe es nie gelesen. Doch der Titel ist mir auf anderem Wege begegnet:

Es ist einige Jahre her, da saß ich zusammen mit meinen Zen-Lehrer Hyon Gak Sunim. Wir hatten uns eine Weile nicht gesehen und es gab viel zu erzählen. Irgendwann an diesem Abend holte er einen iPod hervor, um mir einen Song vorzuspielen. Dazu erzählte er mir eine Geschichte, von einem jungen Mann, der irgendwo in den USA lebte, ein einfaches Single-Leben führte und sein Geld in einer Schuhfabrik verdiente. Der Mann war nicht sehr glücklich, eher traurig, und wusste nicht, was er mit seinem Leben tun sollte. Dann eines nachts hatte dieser Mann ein Erlebnis, das sein Leben veränderte. Er brachte sich selbst Gitarre spielen bei und schrieb einen Song. Der Titel dieses Songs lautete "Be here now", der Mann heißt Ray LaMontagne und verkauft heute zahllose seiner Alben.

Sei jetzt hier - dann fügt sich alles von selbst.

 
Don’t let your mind get weary
And confused your will be still, don’t try
Don’t let your heart get heavy
Child, inside you there’s a strength that lies

Don’t let your soul get lonely
Child, it’s only time, it will go by
Don’t look for love in faces, places
It’s in you that’s where you’ll find kindness

Be here now, be here now
Be, be here now, be here now

Don’t lose your faith in me
And I will try not to lose faith in you
Don’t put your trust in walls
‘Cause walls will only crush you when they fall

Be, be here now, be here now
Be, be here now, be here now
— http://www.metrolyrics.com/be-here-now-lyrics-ray-lamontagne.html

Kalender CAPTURE THE SILENCE 2012

Added on by Sven Mahr | Zen Coaching.

Braucht Ihr noch ein indiviuelles, künstlerisch ansprechendes und extrem limitiertes Weihnachtsgeschenk, einen Neujahrsgruß oder ein paar schicke Fotos für was weiß ich wo?

Für alle Fans meiner Fotos habe ich einen CAPTURE THE SILENCE Kalender für 2012 gemacht. Letztes Jahr hatte ich ein paar Kalender mit Fotos von Rom verschenkt und die kamen so gut an, dass ich nachbestellen musste. Deshalb habe ich das dieses Jahr wiederholt und möchte die Kalender nun keinem vorenthalten. Die ersten Exemplare des diesjährigen Kalender 2012 gingen heute in den Druck. 

Details zum Kalender:

  • DIN A3 Querformat
  • Papierstärke 250g/m² 
  • Hochgradig weiße Oberfläche für höchste Farbsättigung
  • Doppelte Spiralbindung, Metall weiß
  • 1 Titelblatt + 1 transparentes Deckblatt
  • 12 Kalenderblätter + 1 Rückkarton + 1 Indexseite
  • Kalendermonate in 3 Sprachen

Wem der Kalender gefällt, der kann gerne einen bei mir kaufen – solange der Vorrat eben reicht. Ob eine Nachbestellung bis vor Weihnachten noch klappt, müsste man abwarten. Ich geb dann hier noch mal Bescheid.

Da ich ja keine Massen produzieren lasse, kostet mich der Kalender in der Herstellung schon ca. 18,90€. Deshalb schlage ich mal folgenden Preis vor – wer mehr zahlen will, darf das gerne tun :-) 

Preis: 27,90 € 

Am einfachsten ist es sicher für mein Freunde & Bekannte im Raum Dresden, die kriegen vielleicht sogar noch ein Tee und Plätzchen, wenn sie sich einen Kalender abholen wollen. Sollte jemand dabei sein, der es sich per Post schicken lassen will, der müsste noch ca. 5 € Versand (DHL Deutschland) einkalkulieren. 

Also falls jemand Interesse hat, dann schreibt mir auf jeden Fall eine Email

Die Kalender lasse ich bei fotobuch.de drucken. Damit habe ich letztes Jahr gute Erfahrungen gemacht. Ich habe mich wieder für fomanu fine entschieden.

Ich wünsche euch eine angenehme, möglichst stressfreie, schöne Vorweihnachtszeit!
Euer Sven

Window to Louisenstrasse...

Added on by Sven Mahr | Zen Coaching.

This photos had been taken during this year. Always from the window of my room. In the morning, at night and during the day with no concept actually except the similar perspective. Just natural coming & going, like the rain, the sun, the snow... changing, changing, always changing. But THAT what is seeing all this... did it ever change, does it ever change? Don't know. Enjoy life!

Zen & Jeff Wall's pine in the yard

Added on by Sven Mahr | Zen Coaching.
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My Master's thesis in art-history was about the artist Bill Viola and Zen. Looking at Bill Violas art work for some years there always was... something. I didn't know what it was back then, but later through my own meditation experience and knowledge about Buddhism it became more clear. Even while the spiritual aspect of Violas work is well discussed in the science literature, most art-historians encounter his work from a Christianity kind of perspective. What is ok but not enough. Most of the European Western art that we discussed at the University was based on Christianity. But in Violas case – and as I know now in the case of many other contemporary artists – looking at Buddhism and especially Zen can enlighten the work of many artist which are connected with this Eastern spirituality. Bill Viola will not be the subject for today's article instead I would like to show another artist who maybe doesn't know Zen, but who made a piece that connects very well with Zen.

It is a photo called "Pine tree on the Corner" by artist Jeff Wall (transparency in lightbox, 1990, 119 x 149cm, photographed in Vancouver Canada). The photo shows alarge tree in the frontyard of a house at the corner of the street. A quiet impressive kind of tree that can hardly be overseen, right?

So what is it that connects that photo with Zen? Some Zen students maybe already understand: in the Zen tradition there are kongans (click if you need to know more) and mostly these kongans ("public cases") are telling us stories about a dialog between an ancient Zen Master and his student were mostly the student has a question and the teacher is answering in a way that the student can have a direct experience.

Kongans are not riddles or something that can be figured out with thinking - it is pointing back to the mind of the questioner. So every Zen student knows this famous kongan:

Mumonkan (case 37): A monk asked Zen Master Jōshū: “Why did Bodhidharma came from the West?”. Jōshū answered “The tree in the courtyard”.

For those who doesn't know the tradition little explanation is maybe necessary: Bodhidharma is the founder of the Zen school of Buddhism. He was a meditation monk who came from India (in the West) to China (in the East). So the question asked by this monk means kind of "Why did happen what did happen?" or "What is the meaning of all this?" or"What is the truth?". The answer of the Zen Master just points to this very moment, what is truth. This tree can hardly be overseen. If you have any thinking about what is the truth (because maybe you studied philosophy so long that you already forgot how simple it is) ... then the tree will help you and becomes your teacher. If Jeff Wall would be asked this kongan he might already understand: yes, the tree in the frontyard! No space for any useless speculation, interpretation or conceptual thinking.

Telling this here occurred to me just because we have currently an exhibition of Jeff Wall going on in Dresden in the Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Many years ago I saw Jeff Wall's "Pine tree on the Corner" in an exhibition in Dresden. This time I missed it.